Kunstscheune Bellig
Bellig 4
24891 Struxdorf
Deutschland
 
Dienstag: 16.00 – 18.00
Donnerstag: 16.00 – 18.00
Sonntag: 11.00 – 14.00
 

Exponat Nr. 1: Pferd auf Sockel, rot- weiß – blau // Holz, bemalt // L:90 cm x  B:90 cm x T:30 cm
(Anmerkung: Wappenkundlich ist die Farbe weiß = silber)
 
Das „Pferd auf Sockel“ ist ein Blick zurück in die Zeit.
Nachbar A aus Bellig erzählt, daß es in Familienbesitz ein handwerklich „gut gemachtes“
Holzpferd  (Schaukelpferd) gegeben hat, doch wo es jetzt steht, ließ sich nicht erinnern.
Nachbar B empfindet es als störend, daß Kunst auf den Sockel gehoben wird,
schon gar nicht, wenn es sich um eine unwürdige Kreatur handelt.
Ich habe versucht eine Schnittmenge zu finden zwischen Nachbar A und Nachbar B.
Herausgekommen ist ein kleines Pferd aus Holz, daß vielleicht helfen kann
Kindheitserinnerungen zu wecken.Und es steht da auf einem Sockel , wobei es in seiner
Naivität einen solchen nicht zu brauchen scheint. Es ist damit einfach nur größer.
Der Sockel wird zum Tellerrand über den es sich zu schauen lohnt.
(Weitblick-Schulung für Nah-Sichtige)
 
Exponat Nr. 2: Sicherheit im Straßenverkehr – der Schimmernde Schimmel
Diverse Materialien auf Anti-Rutsch Matte // Pferd: L:30cm x B:30 cm x H:8 cm
 
Dieses kleine Pferd ist die erste Skizze zum Thema Pferd in Bellig. Da das zivilisierte Pferd eng
mit der befestigten Straße verbunden ist, habe ich das Pferd zum Reflektor werden lassen.
Damit kann es sich auf Asphaltwegen ohne Risiko auch im Stockdunkeln bewegen .
Der Test für Ausstellungsbesucher: Einfach mal ein Foto vom Pferd mit Blitz machen!
 
Exponat Nr. 3:Wildpferde – Zuhaus (Wunschkunst im Schrank)
 
Was sind Wildpferde und wo ist ihr zuhause ? Diese Fragen bewegen mich, da es Wildpferde ja gar nicht mehr zu geben scheint. Jedenfalls nicht bei uns und jedenfalls nicht von 1000den Hektar
freiem Land umgeben. Und dennoch ist das Pferd immer noch ein Zeichen für die absolute Freiheit.
Die längsten Strecken überwinden Turnierpferde im Anhänger. Ist das nicht absurd, wo doch Wildpferde vor unserer Zeit selbständig ganze Kontinente überwunden haben !
Das Schulprojekt „Wildpferde“ ist eine Bitte an Schulkinder gewesen, verschiedene Pferdevorlagen
farblich zu gestalten. Dabei ging es nicht unbedingt umWirklichkeitstreue, sondern vor alllem um Fantasie. Denn in der Fantasie können wir Wildheit (wieder) lebendig machen.
Jetzt haben die Papierpferdchen im alten grünen Bauernschrank ihr Refugium.
Dort sind sie Zuhaus:
Die Wildpferdeherde in all ihrer Schönheit streicht vor uns über die goldene Prärie.
Unsere Fantasie macht sie lebendig.
(Eine Stellwand mit Erläuterungen und Skizzen zum Thema steht neben dem Schrank.)
 
„ Die Freiheit des Einzelnen liegt im Auge des Betrachters.“ (L.Wittgenstein)
„ Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen beginnt.“ (R. Luxemburg)
 
Einladung Kunstwunsch – Verwunschen
Johannes Caspersen ©

Verwunschen Ein Kunstwunschprojekt zum KulturSommer 2014

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