Mit ‘johannes’ getaggte Beiträge

…noch ein paar Worte zur Vernissage! Das muß jetzt einfach sein!

Vorwärts, Seitwärts, Rückwärts, Ran !

Alle kamen am Sonntag zur Ausstellung mit Bildern und Skulptur bei bestem       Schietwetter!  Die Jungen und Alten, Schwachen und Gesunden, die in der Blüte Stehenden und die von Erfahrung Gezeichneten. Es schüttete aus Kübeln als wollte es alles und jeden wegschauern …Doch die Skulptur auf dem Balkon des alten Backens harrte eisern aus, wartete gischtumflort auf die ersten Gäste! Dithmarschen, Du mein sturmerprobtes Land, du polarisierender Kontinent, den man mag oder meidet, auf deine stolzen Bewohner ist Verlaß, trutz blanker Hans, trotz klitschnasser Klischees: Ist Kunst wirklich mehr „as een udtogeeven“ ?…
Sie kommen, die Marschmenschen, echte und zugereiste und von anderen Planeten zurückfindende denn eines gilt für alle: „Se sünt in besten Sinn Neescherige!“ Nein, beileibe keine Mohrenköpfe, die essen sie auch, sondern Neugierige! Geradezu süchtig danach. Der Mensch, der stammt vom Gaffen ab. Überall und Mancherorts. Natürlich auch in Marne.

vorwärts seitwärts rückwärts ran

Foto & Werke: Johannes Caspersen ©

Neugierde ist die Kernschmelze der Kunst!
So wichtig und richtig um Kulturräume auf Temperatur zu bringen. Oder anders gesagt: Ich kam ohne Hoffnung und ging voller Freude. Denn die Choreografie, ob triadisches Balett in Bauhaus Manier wie der Laudator es ansprach oder Squaredance  zwischen Kohlscheunen und Punkrock im Park, Lichterfest ebenda oder freestyle im „Bubble“ …versetzt uns in Schwingung…Jeden in eine andere… Interferenzen folgen… alles durchdringend…
Die Bilder, einmal beschworen, wollten nicht abreißen. Es flossen klassische Töne durch den Raum von einer jungen Pianistin gespielt, die wie gewollt eine Verwandte der neben ihr stehenden Skulptur sein könnte… und sie spielte so schön… so federleicht… so erhebend…so virtuos, daß dem „Weißen Mädchen“ Engelsschwingen wuchsen und der Raum sich zu drehen begann…Applaus rauschte wie Brandung…Die Künstlerkinder drückten später so fleissig den Fahrstuhlknopf, daß der darin befindliche „Aufsteiger“ gar nicht wegkam, aber immer wieder hinter der Tür verschwand, um wie im Strobo Zeitraffer dann doch abzuheben, um schließlich zum Absteiger, zum Fallenden zu werden, ohne, daß sein Anzug Falten schlug…
Überall Bewegung. In der Garderobe: Ein Stock, ein Hut, ein Regenschirm. Zufällige Bekannte…
Am Tresen stehen viele Gäste mit Sektgläsern…und eins und zwei und drei und vier…Gelächter!
Figuren vor Bildern von Figuren , Besucher und Holzskulpturen in Sichtachsen verschmolzen. Mensch und Raum, Raum voller Menschen.
Der Mönch am Meer schien fern, hier war niemand einsam.

Gemeinsam wogten wir wie in einer Menzelschen Ballnacht durch die Erinnerungen an damals, als es in Marne noch das Capitol Verzehrkino gab, was uns die Welt der Rocky Horror Picture Show präsentierte oder Flashdance und Dirty Dancing. Neonschillernde Straßen in „Unserer kleinen Stadt“ entließen uns wieder in die Fläche des Alltags. Der nie zu entrinnenden Fläche, dieser Leinwand aus endlosen Feldern, die horizontal bis in die Unendlichkeit reicht, dort wo Deiche die Sicht kreuzen. Diese aufgeschütteten Wälle, letzte Schotten vor der Wasserwüste. Ich radel durch süß duftende Grasweiten, vorbei an trüb ablaufenden Fleethenströmen. Wärme und Kühle ergießt sich in Wellen über die nackten Beine. Über allem die silbern singenden nächtlichen Mittsommerwolken. Prachtvolle dunkelbunte Weidentiere lagern in feuchten Wiesen.  Das Sirrende Rad unter mir, radel ich durch dieses Bild, nur hier und da vom schneidenden Schrei des Austernfischers übertönt.
Kurz vor dem ersten Glühen im Westen schwinge ich im Sattel hin und her. Dies ist die Bewegung hin zur Wahrheit  denke ich, zuversichtlich, 16 jährig voller Lust auf das Leben. Alles war da und richtig… Auch das Tuckern des Lanz Bulldogg im Norderkoog! Unbedingt, ganz sicher und Teil des Rythmus der dich erfasst unter den mächtigen dunkelblauen Himmeln der Marsch, deren Vierungen höher liegen als jeder Glaube reicht. Höher als wir sehen können. So hoch, daß nur die  Sonne dahin langen kann und der verirrte Liebestaumel zweier Seelen, die zugvögelgleich auf und ab wippen.
Von dort oben also raunt die totale kristallklare Übersicht in Auge und Herz und die Gewißheit daß ein schmelzender Flügel den sicheren Tod bedeutet. So also fliegen Seelen weiter über die Vorlande hinaus. Dorthin, wo die Silbermöwe ruft!
Ich sitze in der Grundschule. Wie lang dauert eine Stunde denke ich, wie lange ein Leben? Das aufgeschlagene Buch lege ich zur Seite: “Was nur ist Heimat Peter Jünk?. Wie verstehe ich, was ich fühle?“

Heute denke ich ist Heimat ganz sicher auch Erinnerung an Sprache, so wie „Klei an de Fööt“, „Lümmel“ oder „Fratzen“. Du gehst weit weg und kommst doch niemals davon los. Alles läßt Du hinter Dir, nur nicht den inneren Klang dieser magischen Worte.

Dieser segensreiche, verfluchte Widerhall. Immer wieder
dieses „Vorwärts, Rückwärts, Seitwärts, Ran!“.

Und Kirschkuchen dazu.

Johannes Caspersen , 17.07.2017

Ihr wart nicht dabei? Dann mal hin!

Für`s Navi:
Kultur- und Bürgerhaus Marne
Schillerstraße 11
25709 Marne

Für`s Zeiteisen:
Ausstellung: 16.07.- 03.09.
Öffnungszeiten: Do.- So. 15:00- 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Für´s Netz:
http://www.kbh-marne.de
info@kbh-marne.de

Für`n Knochen:
04851-95969710

Gestern war mal wieder eine tolle Vernissage im Kultur und Bürgerhaus Marne! Neben klassischer Musik am Flügel gab Wolf Eismann eine eindrucksvolle Einführung zur Ausstellung und interviewte Johannes Caspersen im Künstlergespräch zu den Wurzeln seiner Kindheit und Jugend in Marne, sowie seinem künstlerischen Werdegang. Vielen Dank für die schöne Eröffnung, natürlich auch an das zahlreich erschienene Publikum!

30 Skulpturen und 30 Bilder noch bis zum 3. September im Kultur und Bürgerhaus.

 

Vielen Dank an Barbara Eilers für die beiden facebook Fotos!

 

Zitat Johannes Caspersen: „…Eigentlich beschreibt der Titel auch ganz gut den Tanz, den ich vollführe, wenn ich male oder bildhauer. Da geht viel vor ( im Kopf, in Arm und Bein) und auch zurück ( zum Eigentlichen, zum Wesentlichen).

Ich wurde einmal gefragt, wieso meine Skulpturen keine Augen hätten. Ich antwortete: „Weil der Mensch seine eigenen Augen auch nicht sehen kann und die Skulptur in der Reduktion mehr ein Ganzes ist und somit lebendiger. Viel lebendiger, denn die Augen denk ich dazu. Nichts ist störender als ein starrendes Augenpaar. Das ruiniert alles.“ Das mag schon an sich sehr irritierend oder auf manchen verstörend wirken, ich glaube aber wirklich daran, das der schnell skizzierte Körper, das angedeutete eines Gesichts, einer Hand, eines Fußes mehr zum Thema Mensch aussagt als der ausgearbeitete Fingernagel.

Interessanter finde ich z.B. die Tatsache, daß einige Skulpturengruppen von einem Stamm sind, quasi aus dem gleichen Holz geschnitzt. Oder, daß einige meiner Skulpturen schon an Orten waren, die ich noch nicht besucht habe. Sie wurden im Reise-bzw. Exkursionsgepäck von Bekannten oder Museumsmitarbeitern mitgeführt und vor Ort abgelichtet. Damit bekommen diese Figuren ein echtes Eigenleben. Allein die Foto-Dokumentation meiner „Besucher“ bzw. der hier ausgestellten Skulpturen könnte einen starken Katalog füllen…“

Für`s Navi:
Kultur- und Bürgerhaus Marne
Schillerstraße 11
25709 Marne

Für`s Zeiteisen:
Ausstellung: 16.07.- 03.09.
Öffnungszeiten: Do.- So. 15:00- 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Für´s Netz:
http://www.kbh-marne.de
info@kbh-marne.de

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Dieser Bericht liest sich gut! Tobias Kirchner kam vorgestern zum Aufbau meiner Ausstellung ins Kultur und Bürgerhaus Marne. Ich hatte einiges zu erzählen und so kam dann auch ein toller Artikel in der Dithmarscher Landeszeitung. Vielen Dank!

vorwärts rückwärts seitwärts ran

Vielen Dank an die Dithmarscher Landeszeitung und dem Reporter Tobias Kirchner!

Für`s Navi:
Kultur- und Bürgerhaus Marne
Schillerstraße 11
25709 Marne

Für`s Zeiteisen:
Vernissage: 16.07, 16:00 Uhr
Ausstellung: 16.07.- 03.09.
Öffnungszeiten: Do.- So. 15:00- 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Für´s Netz:
http://www.kbh-marne.de
info@kbh-marne.de

Für`n Knochen:
04851-95969710

Autor und Journalist Wolf Eismann über die Ausstellung und Johannes Caspersen:

Die lebensgroße Skulptur „Manager“ blickt aus dem Fenster, eine „Besucher Gruppe“ steht wie gebannt vor einem Schild. Im Fahrstuhl klebt der „Starschnitt“ einer Skulptur auf der Suche nach einem Mitfahrer.- Und die Bilder an den Wänden spiegeln Fragmente der rauen, hier in den Räumen platzierten Figuren. Überall Reminiszenen an die in Marne und Umgebung gelebte Kindheit und Jugend des Bildhauers.

Johannes Caspersen der heute in Flensburg lebt, ist in Marne zur Schule gegangen, hat hier 1988 sein Abitur gemacht. Nach einer Goldschmiedelehre besuchte er die Werkkunstschule in Flensburg und studierte anschließend an der New Yorker Academy of Arts. Seine Bilder, Skulpturen und Installationen sind seitdem in zahlreichen, auch internationalen Ausstellungen zu sehen gewesen.

Der Titel „vorwärts, rückwärts, seitwärts, ran“ beschreibt die Bewegungen, die Johannes Caspersen vollführt, wenn er an einer Skulptur arbeitet, während er sie dabei beinahe tänzerisch umkreist. Die Besucher der Ausstellung sind eingeladen, ihre eigene Choreografie zu entwickeln.

Für`s Navi:
Kultur- und Bürgerhaus Marne
Schillerstraße 11
25709 Marne

Für`s Zeiteisen:
Vernissage: 16.07, 16:00 Uhr
Ausstellung: 16.07.- 03.09.
Öffnungszeiten: Do.- So. 15:00- 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Für´s Netz:
http://www.kbh-marne.de
info@kbh-marne.de

Für`n Knochen:
04851-95969710

Hier mal wieder ein toller Presseartikel über meine Kunstaktion mit der Klasse 6a der Comenius- Schule in Flensburg. Das hat mal wieder total Spaß gemacht!

Kanu

Vielen Dank an das Flensburger Tageblatt und dem Reporter Gunnar Dommasch!

Hallo liebe Kunstfreunde,

im direkten Bezug auf meine Ausstellung #klimazone #allewetter findet noch ein Contest statt:

Um selbst aktiv teilzunehmen an der Ausstellung #klimazone #allewetter in den Fluren, den Büros und den Seminarräumen in der Adelby 1 Geschäftsstelle  / Hochfeld 1/ Flensburg, solltet Ihr Teil der Social Community sein (oder werden) auf Instagram, Twitter Facebook oder google+.

In Eurem Account könnt Ihr dann “Selfies“ von Euch mit einem der ausgestellten Bilder oder Skulpturen hochladen. Mit Kommentar zu Kunst und Klima oder ohne.

Wenn Ihr #( hashtags) vor Begriffe setzt

  • die auf der Einladung bereits aufgelistet sind
  • und die Titel der Exponate wiederholen
  • und eigene Wortfindungen, die das Klima beeinflussen

und das dann “postet“ nehmt Ihr automatisch an der Kunstverlosung teil.
Achtet darauf, daß möglichst viele Begriffe hintereinander geschaltet sind.
Das erhöht die Sichtbarkeit in der virtuellen Realität im Internet. Zwei Beispiele:

#eisbär#klimazone#allewetter#adelby1#johannes#caspersen
#eisbär#caspersen#adelby1#heissundkaltistdaswetterinflensburg

Wichtig ist bei einem längeren Satz, daß alles ohne Unterbrechung geschrieben wird.Dabei ist es egal, ob Groß- oder Kleinschreibung eingehalten wird.Beispiel:

#klimazone#allewetter#derEisbäristsehrgernalleinundschwimmtnurnotfallsimVerein

Je größer die #Wortmenge, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß Ihr sichtbar werdet.

Bevor Ihr den Beitrag postet, kontrolliert bitte, das der auch öffentlich hochgeladen wird.

Die Verlosung sieht folgende Preise vor:

  • Teilnahme am Kurs „Freihandzeichnen macht den Kopf frei“
  • Ein Ausstellungsposter ( mit Eisbär) auf feinstem Aquarellkarton/ DIN A3/ 250g
  • Ein Holzschnitt „Meeresblick“ (17,00 x14,5 cm) auf Werkdruckpapier

Der Aktionszeitraum bewegt sich zwischen dem 31.05 bis zum 01.09. 2017 und die Gewinner werden am 15. September meinem Kunstblock bekannt gegeben.

So, nun viel Spaß beim Mitmachen

Viele Grüße,

Johannes Caspersen

Für`s Navi:
Geschäftsstelle Adelby 1
Hochfelder Landstraße 1
24943 Flensburg

Für`s Zeiteisen:
Vernissage: 31.05, 17:00 Uhr
Ausstellung: 01.06- 01.09, 8:00-17:00 Uhr

Für´s Netz:
Adelby 1

Laßt uns alle gemeinsam Kunst anschauen, Bilder posten und für gutes Klima sorgen !
Der # (hashtag) wird  uns dabei dienlich sein.
Warum, das werde ich genauer zur Eröffnung offenbaren. Tip: Das Handy mitbringen !

Nun gut!
In der Tradition subtotaler Kunstrichtungen und Golfströmungen läßt sich das ausstehende Kunstlekkerli bei Adelby 1 ab Ende Mai wie folgt definieren:
Gerade gewohnt gemäßigte Breitengrade fordern globales Denken, ganzheitlich bis in die letzte Grauzone, womit wir bereits direkt beim Eisbären sind, den es plagt, das zuviel der Gletscher vor ihm kalben.
Flatternde blaue Frühlingsbänder beflügeln unsere Gedanken an eine intakte Umwelt. Süße Düfte wandern übers Land während wir uns über dünnes Eis bewegen.
Das Klima hebt und senkt sich und war doch winters kälter als zu Zeiten Erik des Roten.
Die Schneeschippe bleibt im Schuppen und Bourbon auf Eis hat den Glühwein ersetzt.
Schaut Euch die ausgestellten Bilder bei Adelby 1 unter dem Aspekt des Wandels an, der Veränderung oder der gewohnten Wiederkehr.

Den Flensburger Klimapakt könnt Ihr dabei gern im Hinterstübchen haben. Ist das gut für Euch? Googelt durch die Suchmaschinen! Der Flensburger Klimapakt Ist ein lobenswerter Versuch dem Stillstand Einhalt zu gebieten! Nachahmenswert und beitrittswert!
Bekanntlich schärft sich Bewußtsein an Herausforderungen und deshalb auch diese Ausstellung auf engem Raum aber in bester Gesellschaft!
Adelby1 ist Mitglied im Klimapakt- seit Anbeginn.
Habt Ihr Interesse an Wetter und Unwetter, Kunst und Unternehmenskultur? Dann seid Ihr hier richtig und aufs herzlichste Willkommen
P.S.: 10% der Verkaufserlöse wandern an den Flensburger Klimapakt !

Ich freue mich auf Euch,
Johannes Caspersen

Für`s Navi:
Geschäftsstelle Adelby 1
Hochfelder Landstraße 1
24943 Flensburg

Für`s Zeiteisen:
Vernissage: 31.05, 17:00 Uhr
Ausstellung: 01.06- 01.09, 8:00-17:00 Uhr

Für´s Netz:
Adelby 1